Sonntag, 29. Dezember 2013

Meine Weihnachtsnähereien

So, ihr Lieben, jetzt zeig ich noch meine genähten Weihnachtsgeschenke.

Für meine Großen habe ich Kissen aus Fotodruck-Stoff von Buttinette genäht. Als ich die Stoffe im Katalog sah, konnte ich einfach nicht widerstehen. ;)

Baumstämme für den Großen ...


...und Bodenkissen für die Mittlere. (Mit dem Gras kann sie Ihre riesige Stoff-Pferde-Herde füttern :D)


Die Stoffe sind recht dünn, daher habe ich überall ein zweite Stofflage aus einfachem, hellen Baumwollstoff untergelegt und wie eine Lage verarbeitet. Die Drucke sind echt klasse. Nur der mit den Baumstammquerschnitten ist etwas unscharf, das fällt aber nicht mehr auf, wenn man die Baumstämme genäht hat.

Für die Kleine habe ich einen Mini-Rucksack genäht. Eigentlich wollte ich ihr eine Puppentrage nähen, aber sie nimmt auch gerne Bücher und Legomännchen mit, da ist ein Rucksack praktischer. Da kann ja auch die Püppi rein. 
Ganz stilecht wie bei Mamas und Papas Rucksäcken mit Netz-Seitentaschen. Da hat sie auch direkt ihren Wasserbecher reingesteckt. Das Ampelmädchen aus Reflektorfolie, weil sie immer so begeistert ist, wenn wir beim Ampelmännchen-Laden vorbeifahren. :D
Der Rucksack ist vollgefüttert und hat ein gepolstertes Rückenteil. Das ganze Material für den Rucksack stammt aus meinen Vorräten. Die Gurtversteller hatte ich von alten Taschen abgemacht und schon seit Jahren aufbewahrt. Ich schneide solche Dinge immer ab, bevor eine Tasche oder ähnliches in den Müll kommt.

Dieses Jahr haben wir kein Geschenkpapier benutzt. Ich habe für alle Geschenke Beutel genäht. Ich habe dickere, blickdichte Stoffe verwendet, wovon manche schon mehrmals mit mir umgezogen sind, weil ich sie nie oder nur teilweise vernähen konnte, die ich aber schön finde. Wieder mehr Platz im Stoffschrank. ;)
Ich habe ganz einfach Rechtecke zugeschnitten, eine Kante (Oberkante) mit der Overlock-Maschine versäubert, rechts-auf-rechts gelegt, in die lange Kante ein doppelt gelegtes Taftband bzw Satinband eingelegt, mit der Ovi die anderen beiden Kanten genäht, gewendet und fertig. Das ging etwa genauso schnell, wie mit Papier einwickeln. 


Die Kissen für die Großen wurden mit Bettlaken und Riesenbadetuch und Bademantelgürteln eingepackt. ;)
Die Geschenkebeutel liegen nun alle in einem Karton und warten auf ihre nächsten Einsätze.

In meinem nächsten Post zeige ich Euch die neuen Pullis meiner Jüngsten, die ich alle aus alten Pullovern gemacht habe. Echt erstaunlich, was für süße Teile entstehen können aus alten "Schrankhütern". :) 

Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!! :)

Leela

Dienstag, 10. Dezember 2013

Weihnachtsbaumschmuck genäht

Ich habe Schmuck für unseren Weihnachtsbaum genäht.
In unseren Vorräten sind nur noch ein paar silberne und rote Plastik-Kugeln, die ich ohnehin nicht so mochte, vorhanden. Und da ich keine neuen kaufen möchte hatte ich die Idee, welche zu nähen. Allerdings waren da zwei Hindernisse.
Das Erste: so viele Bälle zu nähen dauert ja eeeeeewig.
und das Zweite: selbst mit wenig Füllwatte oder mit Styroporkügelchen würden die Kugeln/ Bälle zu schwer, zumindest in angemessener Größe. Ich hatte dann noch die Idee Luftballons als Füllung zu nehmen, aber bis die eine schöne runde Form bekommen, muss man sie sehr groß aufpusten. Vielleicht ginge es mit Wasserbomben, aber es gibt ja auch noch Grund 1 ;)

Also hier kommen meine Weihnachtsbaumscheiben :D





Ich habe einfach jeweils zwei Kreise aus hübschen Baumwollstoffen mit einem Durchmesser von 9cm zugeschnitten ...


...auf einem Kreis einen 12cm langen Aufhänger aus Satinband und Zackenlitze an die Kante genäht...


...zweiten Kreis rechts-auf-rechts draufgelegt und mit einer kleinen Wendeöffnung im Bereich des Aufhängers zusammengenäht...


...gewendet, mit etwas Füllwatte gefüllt und Wendeöffnung verschlossen.


Dann im Park Fotos gemacht, weil unser Baum noch nicht steht. ;)


Wir haben übrigens einen künstlichen Tannenbaum, den wir vor einigen Jahren für etwas mehr Geld gekauft haben. Er sieht ziemlich gut aus, wir brauchen nicht jedes Jahr einen echten Baum fällen lassen und auch keinen be- und entsorgen - nur zusammenbauen und wieder auseinander nehmen. Natürlich muss das jeder selbst entscheiden, aber ich wollte mal die Vorteile nennen, die ich persönlich sehe.

Damit gehe ich zu Gesines Weihnachtszauber-Linkparty. Es lohnt sich da vorbei zu schauen.



Liebe Grüße, Leela

Sonntag, 1. Dezember 2013

Geburtstagskleid und Mitgebsel für 1-und 2-jährige

Unser Baby ist jetzt kein Baby mehr. Sie ist jetzt zwei Jahre alt.
Selbstverständlich gab es zu diesem Anlass ein Geburtstagskleidchen.

Also eigentlich habe ich bisher immer Geburtstagsshirts gemacht, aber die kleine Maus mag Kleidchen so gerne. Sie sagt, sie könne dann "besser tanzen" . :)  Daher habe ich ihr ein Shirt mit angesetztem Rockteil genäht. Einfach Rechtecke in gewünschter Länge und eineinhalbfacher Breite der Saumkante des Shirts und das dann auf die Breite der Saumkante eingekräuselt. Ich habe zwei Lagen gemacht. Die unifarbene Lage, die unter der bunt-gemusterten Lage hervorschaut, ist aus dem gleichen Jersey mit dem ich die Einfassung an Ärmelsaum und Halsausschnitt gemacht habe. So finde ich es abgerundet und es beruhigt das wilde Design des Hundestoffs. Das Türkis der Zahl findet sich auch in dem gemusterten Stoff.Zur Krönung gab es noch eine Krone. ;)

Der lila Nicki ist nicht ganz so dehnbar wie Jersey aus welchem ich sonst den Schnitt genäht hätte, daher hatte ich etwas Sorge, dass der Halsauschnitt zu eng werden könnte und weiter wollte ich ihn auch nicht machen. Also habe ich in der Mitte des Rückenteils einen tropfenförmigen Schlitz eingearbeitet und mit einem langen Einfassstreifen den Halsausschnitt eingefasst und aus den Enden Bindebänder gemacht.

Das Kleidchen kam sehr gut an bei unserem Geburtstagsschatz! :D

Da unsere Kleine seit ein paar Monaten zur Tagesmutter geht, hat sie schon Freunde. Also haben wir zur Mini-Geburtstagsparty eingeladen. Ich habe Kuchen gebacken, viel Obst geschnitten, Käseschnecken gemacht und ein paar Kleinkindgerechte Snacks bereit gestellt. Dazu gab es Tee. Die Eltern waren natürlich miteingeladen. Die Tagesmutter war sogar auch mit dabei. :)
Zur Unterhaltung der Kleinen hatte ich Luftballons, aber nicht zu stark aufgeblasen, damit sie nicht so leicht platzen, Seifenblasen, eine große Kiste Duplo, Schaukelelch und Kindermusik (Giraffenaffen 2).
Dann habe ich mir noch Gedanken gemacht, ob ich Mitgebsel für die kleinen Gäste machen oder besorgen sollte. Allerdings war das nicht leicht und eigentlich fand ich es auch übertrieben. Ich selbst hätte als Gast nichts erwartet. Meine Großen hatten erst mit drei bzw vier Jahren richtige Kindergeburtstagspartys und da haben wir dann schon die mittlerweile obligatorischen Täschchen mit Süßem und Kleinkram drin verteilt.
Ich habe dann beschlossen, es sein zu lassen. Aber dann hatte ich plötzlich doch noch eine Eingebung, was man 1-jährigen und 2-jährigen mitgeben könnte. Und es macht doch soooo einen Spaß! ;)
Also habe ich am Abend vorher noch sechs Täschchen genäht. Den Stoff hat die Mausi selber ausgesucht. Das ging ganz schnell mit der Overlockmachine und oben einmal umgenäht. Als Tragehenkel habe ich Nahtband genommen. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Henkel klein genug sind, dass kein Kind sich die Tasche um den Hals hängen kann. Zur Unterscheidung habe ich noch kleine Fähnchen aus Ripsband unterschiedlicher Farben in der Seitennaht mitgefasst.
Gefüllt habe ich die Täschchen mit je einem Früchteriegel, einem Fruchtmus-Quetschding und einer Sprudeltablette für die Badewanne speziell für kleine Kinder.

Für die liebe Tagesmutter unserer Tochter gab es auch eine Tasche, allerdings mit Pralinen befüllt. :)

Es war sehr schön und hat uns allen Freude bereitet. Wir haben es sehr genossen zusammen zu sein.

In meinem nächsten Post wird es dann endlich auch hier weihnachtlich! :)

Liebe Grüße, Leela

Samstag, 30. November 2013

Flauschi-Puschen

Ich habe endlich mal die sogenannte Chenille-Technik ausprobiert. Schon vor Jahren habe ich mal so eine Jeans an einem kleinen Mädchen gesehen und war begeistert. Die Jeans war ganz flauschig und zwischen den Flauschis war ein toller gemusterter Stoff zu sehen.
Da ich neue Puschen für unsere Jüngste nähen wollte, wurden die Kappen meine Flauschi-Jeans-Probierstücke.

So habe ich es gemacht:
 Nahtlinien vorzeichnen.
Achja, natürlich muss gemusterter Stoff unter dem Jeansstoff sein. Mit der rechten Stoffseite zur linken Stoffseite des Jeansstoffs.
 Ich hab die Nähte mit dreifachem, geraden Stich gemacht.
 Dann genau in der Mitte zwischen den Nähten den Jeansstoff eingeschnitten. Dabei den gemusterten Stoff darunter nicht beschädigen.
Dann eine Runde in die Waschmaschine.


So richtig gelungen finde ich es leider nicht. Naja, aber sie sehen schon witzig aus.
Ich habe die Kappen nur gewaschen und nicht auch noch in den Trockner gegeben, wahrscheinlich liegt es auch daran, dass mein Ergebnis nicht so toll geworden ist. Es gibt noch andere Faktoren, die da auch noch mitspielen. Da ich ja Bögen geschnitten habe, ist mir aufgefallen, dass sich der Stoff unterschiedlich gut "flauscht" je nach Winkel des Schnitts zum Fadenlauf. Der Abstand der Nähte sollte vielleicht auch noch etwas enger sein. Na, da werde ich wohl nochmal forschen.

Für Puschen-NäherInnen:
Auf dem einen Bild kann man ja schon sehen, dass die Kappe oben eine gebogene Kante hat.
Diese Kappenform habe ich vor einigen Jahren entwickelt, weil es mich immer so gestört hat, wenn ich an den Seiten der Puschen so einen dicken Knubbel aus mehreren Lagen Stoff und/oder Leder hatte, der entsteht, wo sich Kappe und Fersenteil überlappen. Besonders dick wurde es, wenn man noch ein Band auf die Kappe näht, um die Löcher für das Gummiband zu verdecken. (Bei einer Lederkappe kann man diese Löcher auch mit einem Motiv verdecken, das kommt dann nicht mit in die Naht.)
Ich habe damals Puschen aus Wollwalkstoffen für kleine Babys vor dem Krabbelalter genäht (als "Sockenhalter") und in diesen Dimensionen störte das besonders.

Wenn man also das Kappenschnittteil, welches man aus Leder einfach mit einer geraden Kante schneiden würde, und aus Stoff ca. 2,5cm höher zuschneiden und umschlagen würde, um diesen Bogen ergänzt(hier rosa hervorgehoben), kann man diesen gebogenen Teil mit zwei Knopflöchern für das Gummiband versehen, dann umschlagen und steppen, so dass keine weitere Stofflage in die Sohlennaht kommt. Dadurch sind die Puschen viel gemütlicher. Um so kleiner die Puschengröße, um so größer der Effekt.



Falls es Fragen geben sollte, immer her damit ! :)

In meinem nächste Post geht es um den 2.Geburtstag meiner Jüngsten und danach ist endlich Weihnachten dran. Ich habe schon ein paar schöne Ideen, mit denen ich mich beim Weihnachtszauber von Gesine von Allie-and-me-Design einbringen kann. 

LG Leela



Donnerstag, 14. November 2013

"Kuller-Po-Jeans"

Unsere Kleinste brauchte neue Hosen. Meine Mittlere hatte als Kleinkind eine gekaufte Hose mit einer Passe am Po, die so eine niedliche kullerige Form gab. Und so lange unsere Minimaus noch mit Windeln rumläuft, wollte ich ihr so eine Hose nähen, bzw mehrere. Also habe ich einen Schnitt ausgetüftelt. Und ich bin sehr zufrieden. :)

Ich habe schon vor Wochen oder sogar Monaten einige Jeans von meinem Großen und mir aussortiert und aufbewahrt, um daraus Hosen für die Kleine zu machen. Allerdings hat die Jeans in Gr. 146 vom Großen nicht ganz ausgereicht, um ganze Stücke auszuschneiden. Es war ziemlich knapp, das Schnittteil passte in der Breite um 1,5cm nicht, aber schmaler wollte ich die Hose für die Kleine nicht machen. Daher hatte ich die Idee, das Vorder- und Hinterteil in einem Stück zuzuschneiden, indem ich die beiden Schnittteile mit den Nahtlinien der seitlichen Außennähte jeweils auf die seitl. Außennaht der zu verwertenden Jeans lege und sozusagen diese Naht ebenfalls wiederverwende.

Soweit so gut, allerdings ist da ja noch die Passe, die an das hintere Hosenbein oben angesetzt werden muss. Zuerst dachte ich daran, das Schnittteil in die entstandene Ecke einzusetzen und dann aus der Lücke zur Mitte hin einen Abnäher zu machen. Aber dann hatte ich eine andere Idee, die auch noch tolle gestalterische Möglichkeiten mitbringt.
Ich habe die Passe nach vorne auf die Vorderseite der Hose gezogen.

 Mit kleinen Schlaufen aus Satinband

 Mit einem Stückchen Webband

 Mit Zackenlitze




Ich finde ja, rein optisch müssen Jeanshosen Taschen haben, andererseits brauchen knapp zweijährige Kinder (bzw meine Kinder in dem Alter) keine Hosenttaschen. Und nun mit der nach vorne gezogenenen "Kuller-Po-Passe" und dem "Schummel-Reißverschluss-Schlitz" fehlt der Jeans optisch nichts mehr. Und so ist "umständehalber" etwas Tolles und Neues in meinem Schnitt entstanden. :)


Ein Tragefoto, auf dem der Kuller-Po  richtig zur Geltung kommt, ist mir leider nicht gelungen. Man sieht auch, dass die Hose noch etwas groß ist.

Wenn man Jeanshosenbeinsäume umschlägt, hält das ja ziemlich gut, daher habe ich die Hosen recht groß genäht. Die sollten jetzt lange passen. Den Hosenbund habe ich mit verstellbarem Gummizug versehen. Mal sehen, ob der Stoff so lange mitmacht, wie die Hose passt.

Während ich die Hosen genäht habe, fiel mir etwas ein, das ich vor vielen Jahren gesehen habe - eine Jeans, die mit "Chenille-Technik" gearbeitet war. Und das wollte ich gerne mal probieren und da die Kleine neue Puschen brauchte, war das mein Probier-Stück. Das zeig ich dann im nächsten Post.
Da zeig ich dann auch, wie man mit einer kleinen Änderung an seinem Puschen-Schnittmuster, noch mehr Comfort erreichen kann . Sowohl mit Leder- als auch mit Stoff-Puschen

Liebe Grüße, Leela


Montag, 21. Oktober 2013

Babyjacke ge-upcycelt

So richtig zum Nähen kam ich am Wochenende nicht, denn wir haben einen großen Kindergeburtstag gefeiert ( 10 Jahre :D), aber zumindest war ich ein bißchen an der Overlockmaschine und habe die Winterjacke unserer Kleinsten ge-upcycelt. Es ist eine Kaufjacke vom letzte Winter in Gr.80. Die Kleine hat jetzt Gr.86 und die Jacke an sich passt noch prima außer die Ärmel.
Im Ärmel war ein kleiner Einsatz aus Futterstoff mit Gummizug. Hier auf dem Bild hab ich den eigentlich Ärmel umgeschlagen und den Gummizug abgeschnitten.
Dann habe ich die Weite des Einsatzes gemessen, die Handweite meiner Kleinen und die Länge, die die Ärmel zusätzlich brauchten. Dann habe ich zwei entsprechende Stücke aus Bündchenstoff zugeschnitten. 
Die Bündchen habe ich mit der Ovinaht nach außen an den Einsatz angenäht. Diese wird ja von dem roten Ärmel verdeckt und so scheuert sie nicht, falls mal ein Pulli-Ärmel hochrutscht.

Und so sieht es jetzt aus.
So kann die Kleine die Jacke noch eine Weile tragen. :)

Liebe Grüße, Leela

Sonntag, 13. Oktober 2013

Wenn sie darf, will ich auch...

Kennt ihr das auch unter Geschwistern ? Bei diesem Beispiel geht es zwar nicht um Geschwister, aber es ist im Prinzip das gleiche. Meine Jüngste läuft so gern mit nackigen Füßchen durch die Wohnung. Jetzt ist aber schon etwas zu kalt geworden. Aber ihre Puppe Mimi hat trotzdem nackige Füßchen, denn alle ihre Overalls sind ohne Fuß und Socken hatte sie noch nie. 
Und jedes Mal, wenn meine Kleine das sieht, will sie auch. Aber...

Jetzt ist Schluss mit Nacki-Füßchen!

Ich habe Socken für Mimi genäht.



...und für alle, die auch Puppensocken machen möchten, eine kleine Anleitung geschrieben. :)

Los geht's !

Zuerst wird das Puppenfüßchen ausgemessen. Man braucht erstmal zwei Maße, um die Größe der Stoffrechtecke zu bestimmen, die man benötigt.
1. Den Umfang der Wade auf der Höhe, bis zu welcher die Socken reichen sollen. Dieses Maß halbiert man und nimmt dann 2cm Nahtzugabe dazu (1cm auf jeder Seite)
2. Die Länge der Strecke entlang des Schienbeins, über den Vorderfuß, entlang der Fußsohle und wieder hoch entlang der Wade (Beginn und Ende auf der Höhe wie 1.) . Zu diesem Maß fügt man 2cm Nahtzugabe hinzu (1cm am Anfang und 1cm am Ende).

Dann schneidet man zwei Rechtecke aus Jersey mit den ermittelten Maßen zu. Die Strecke von 2. im Fadenlauf. Dieses Rechteck legt man rechts auf rechts zusammen, so daß die Stoffkanten von 1. aufeinander liegen.
Man benötigt nun zwei weiter Maße.
3. Den Umfang der Fessel. Dieser Umfang wird halbiert. Nahtzugabe muss nicht zugegeben werden.
4. Die Länge des Schienbeins zuzüglich 1cm Nahtzugabe oben.


Nun markiert man die Stelle, wo der Übergang zwischen Schienbein und Fuß ist (z. B. mit einem Knips an der Stoffkante).

Auf der Höhe dieses Übergangs markiert man nun die Enden der Strecke des halbierten Umfang der Fessel (ohne NZ), so dass es auf jeder Seite gleich großen Abstand zur Stoffkante hat.
Oben an der offenen Strecke (von 1.) markiert man sich die Enden der halbierte Strecke des Umfangs der Wade ebenfalls ohne NZ.
Nun näht man mit kurzem,schmalen Zickzackstich zwei Nähte, wie auf dem Bild zu sehen. DIe Nähte sichern.
Den unteren Teil des Rechtecks legt man nun so zurecht, wie in dem Bild zu sehen ist.
Ungefähr ein Drittel ergibt den Fersenteil und zwei Drittel den Fußteil.
Jetzt kommen die Nähte, die das Fußteil formen. Man beginnt die Nähte genau dort, wo die Nähte des Beinteils enden. Man muss darauf achten, nicht den Stoff des Fersenteils mitzufassen. Die Nähte sollen leicht gebogen verlaufen. Auf dem Bild ist eine ungefähre Einteilung dargestellt.
Das Fersenteil wird ebenso gearbeitet. Auf dem unteren Bild habe ich die Nahtlinien hervorgehoben.
Dann werden die Nahtzugaben zurückgeschnitten.
Nun kann die Socke gewendet werden.
Den Umschlag oben zu nähen ist echt tüddelige Fummelarbeit. Mit schön dehnbarem Jersey geht es aber.Ich steck mir an den Seiten nähten den Umschlag fest und nähe dann ebenfalls mit kurzem, schmalen Zickzackstich.

Fertig!

Es war gar nicht so einfach zu beschreiben, aber ich denke die Bilder und die Markierungen darin sollten hilfreich sein. Falls Fragen aufkommen oder jemand Verbesserungsvorschläge für die Anleitung haben sollte, schreibt mir gerne.

Viel Spass und viel Erfolg beim Nachnähen! Über Feedback würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße, Leela

P.S.: Jetzt gehe ich noch die Mimi-Socken bei der Linkparty von art.of.66 und bei Sewing SaSu verlinken. :)